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RGB-Farbmodell

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Das RGB-Farbmodell unterstützt das sogenannte
additive Farbmischverfahren. Bei diesem Verfahren wird durch die Addition der drei Grundfarben Rot,
Grün und Blau Weiß erzeugt. Man addiert also die Beträge der
drei einzelnen Primärfarben zu einer Gesamtfarbe, so dass jede Farbe dadurch
spezifiziert wird, was zu schwarz addiert wird.
Das additive Farbmischverfahren wird immer dann angewendet, wenn Licht
direkt, also ohne Reflexion durch einen Gegenstand, in das menschliche Auge
gelangt.
Ein Farbbildschirm besteht aus vielen
kleinen Phosphorprismen, die nebeneinander auf die Beschichtung des
Bildschirms aufgedampft sind. Diese Prismen sind abwechselnd Blau, Rot, Grün.
Um die Farbe Rot zu erzeugen, werden im gewählten Bereich nur rote
Phosphorprismen angestrahlt und zum Leuchten gebracht, bei Gelb die roten
und grünen und so weiter. Die Augenauflösung ist zu klein, um die
einzelnen Lichtpunkte zu trennen.
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Das RGB-Farbmodell setzt das additive Farbmischsystem direkt in ein
Zahlenmodell um, genauer gesagt in einen 3D-Einheitswürfel, bei dem die acht
Ecken für die folgenden Farben (mit jeweils festgelegten
Farbkoordinaten) stehen:
| R,G,B
|
Farbe
|
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| 0,0,0
|
Schwarz
|
|
| 0,0,1
|
Blau
|
|
| 0,1,0
|
Grün
|
|
| 0,1,1
|
Cyan
|
|
| 1,0,0
|
Rot
|
|
| 1,0,1
|
Magenta
|
|
| 1,1,0
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Gelb
|
|
| 1,1,1
|
Weiß
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Jede Farbe in diesem Würfel wird nun durch ihre Koordinate
charakterisiert, die sich jeweils aus den Anteilen der drei Primärfarben
rot, grün und blau zusammensetzt.
Die Grauwerte befinden sich dabei auf der
Würfeldiagonalen von schwarz nach weiß.
Der RGB-Farbraum ist nicht
perzeptuell linear. Gleiche Abstände im Raum entsprechen nicht auch gleichen
perzeptuellen Empfindungen.
Die Menge von Farben, die durch das RGB-Farbmodell
erzeugt werden können, ist nur eine Teilmenge der Farben, die von einem
Menschen wahrgenommen werden kann.
Das abgebildete Applet soll zeigen, dass sich der RGB-Würfel
immer weiter zerteilen läßt. Durch Änderung der Schieberposition
verkleinert oder vergrößert sich die Anzahl der Teilwürfel pro Kante.
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